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Pädagogische Verantwortung (Kinder- und Jugendschutz)

Mit dem Internetzugang können auch problematische Inhalte ihren Weg ins Klassenzimmer finden. Beleidigungen, Gewaltdarstellungen, Rassismus und Pornografie haben in der Schule aber nichts zu suchen. Die Schulen sind für die Nutzung des Internets und für die Einhaltung der einschlägigen Jugendschutzvorschriften, namentlich des Art. 197 StGB, verantwortlich. Jede Schule muss geeignete Massnahmen pädagogischer und technischer Art ergreifen und den Zugang zum Internet für ihre Schülerinnen und Schüler regeln. Obschon im Bildungsnetz der Swisscom die Kategorien "Gewaltverherrlichung", "Pornografie" und "Rassismus" gefiltert werden, muss jede Schule das potentielle Problem in erster Linie pädagogisch angehen, indem die Lehrpersonen klare Regeln aufstellen, ihre Aufsichtspflicht wahrnehmen und die Einhaltung der Benutzungsvorschriften kontrollieren. Gleichzeitig sollen auch die Möglichkeiten und Gefahren des Internets im Unterricht thematisiert werden.


Die Schule ist für den Inhalt der Informationen (Daten, Bilder, Sprache) verantwortlich, die sie oder Dritte durch die gesponserte Verbindung übermitteln oder bearbeiten lassen. Insbesondere die folgenden rechtswidrigen Informationsinhalte dürfen nicht über den gesponserten Anschluss der Schule verbreitet werden bzw. abrufbar sein: 

  • Gewaltdarstellungen im Sinne von Art. 135 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB).
  • Pornografische Schriften, Bildaufnahmen und Darstellungen im Sinne von Art. 197 Ziff. 1 und 3 StGB.
  • Rassendiskriminierung im Sinne von Art. 261bis StGB.
  • Aufrufe zur Gewalt im Sinne von Art. 259 StGB.
  • Anleitungen oder Anstiftung zu strafbarem Verhalten oder dessen anderweitige Förderung.
  • Unerlaubte Glücksspiele (insbesondere im Sinne des Lotteriegesetzes).
  • Informationen, die Urheberrechte oder andere Immatrialgüterrechte Dritter verletzen.

Alle Schulen, die auf das Angebot SAI-Extra umsteigen und die Sicherheitsdienstleistungen bei einer externen IT-Unternehmung beziehen möchten, sind verpflichtet, die Verantwortlichkeitserklärung zu unterzeichnen und zu befolgen.